Das neue Ersatzteil-Lager misst 45.000 Quadratmeter und gilt als größte Einzelinvestition der Bilstein-Gruppe. Die Logistik-Prozesse starteten im März und werden bis Jahresende voll hochgefahren.
Bereits vergangenes Jahr weihte die Bilstein-Gruppe ein neues Logistikzentrum in Gelsenkirchen ein. Einer Mitteilung zufolge stellt der neue Lagerstandort mit rund 120 Millionen Euro „die größte Einzelinvestition in der Geschichte“ des Unternehmens dar. Das neue Gebäude ist rund 45.000 Quadratmeter groß und erlaubt „hochgradig automatisierte Prozesse“, so der O-Ton des Ersatzteilspezialisten aus Ennepetal. Das Gelsenkirchener Lager bietet Kapazitäten für bis zu 116.000 Paletten und 228.000 Behälter – mittlerweile ist der Hochlauf der Intralogistik erfolgreich gestartet. Der Pkw- und Nfz-Teilespezialist ist in der Kfz-Branche für die Marken Febi, Swag und Blue Print bekannt.
Seit März 2022 werden verschiedene Bereiche schrittweise hochgefahren – vom Wareneingang über die Kommissionierung bis zur Konfektionierung. Dazu wird Ware aus dem Hauptstandort in Ennepetal und den aktuell noch bestehenden Außenlägern nach Gelsenkirchen transportiert. „Momentan lagern wir bis zu 750 Paletten am Tag ein“, sagt Geschäftsführer Jan Siekermann. Parallel dazu wird am Standort aber bereits das Tagesgeschäft abgewickelt und Logistikaufträge für Kunden bearbeitet. Die Startphase sei gelungen. Der Hochlauf soll noch voraussichtlich bis Anfang 2023 andauern.
250 neue Mitarbeiter haben in Gelsenkirchen angefangen. Bis Ende des Jahres sollen es rund 400 sein – von gewerblichen Logistikmitarbeitern, über Büro- und IT-Fachkräfte bis zu Mechatronikern. Das Logistikzentrum ist nicht nur technisch, sondern auch in puncto Nachhaltigkeit auf dem neuesten Stand, heißt es. Laut Bilstein erfülle das Lager den KfW-Standard 55 und benötige 45 Prozent weniger Primärenergie als ein vergleichbares Gebäude. Hinzu kommen eine circa 6.000 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage und rund 15.000 Quadratmeter Dachbegrünung.
Quelle: AMZ
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